Kiew erneut mit scharfer militärischer Attacke gegen den Donbass

In der Nacht vom  26. zum 27. Oktober starteten reguläre ukrainische Militärs unterstützt von Panzern, schwerer Artillerie sowie bewaffneten Drohnen mehrere Attacken auf einzelne Dörfer und Versorgungseinrichtungen der Volksrepublik Donezk. Sie drängten an die lt. Minsker Vertrag festgelegte Demarkationslinie in den neutralisierten Raum ein, okkupierten schließlich ein ganzes Dorf in dieser Zone und setzten die dort lebenden 170 Personen als lebenden Schutzschild fest. Vgl. dazu den aktuellen Bericht von Thomas Röper.

Natürlich ist diese Kiewer militärische Offensive und auch jedes noch so kleine Detail daran ein Verstoß gegen die Minsker Vereinbarungen und, insofern es eben mit voller terroristischer Absicht auch die Zivilbevölkerung traf, ein Verstoß gegen die Genfer Konvention.

In den Medien hier bei uns dazu – wie üblich – kein Wort !

Es stellte sich aber heraus, daß von Seiten der Bundesregierung hinter den Kulissen offenbar eine Art klandestine  ‚Abmahnung‘ an die Adresse Kiews geschickt worden war. Man wollte wohl erreichen, daß nicht durch zu lauten Widerspruch sogar etwa die russische Seite gestärkt würde. Dies aber hat dann der ukrainische Botschafter in Berlin, der bekennende Neo-Nazi Melnyk, doch zum Anlaß genommen, in einer Pressemitteilung naßforsch öffentlich plaudernd gegen besagte ‚Abmahnung‘ zu protestieren.

Melnyk bließ schon früher solcherart die Backen auf. Meist war dies dann der Bundesregierung eher peinlich, weil damit, so wie jetzt wieder, die seit 2014 anhaltende regierungsamtliche deutsche Verstrickung in und deren Verantwortung für den schmutzigen Krieg Kiews gegen den Donbass offenkundig bleibt.

Kiew und sein Präsident, der feine Herr Staatsschauspieler Selenski, beide wagten schon in der Woche zuvor u.a. mit der Entführung und Inhaftnahme eines Gesandten der Volksrepublik Lugansk aus der paritätisch besetzten OSZE-geführten Kommission zur Eimhaltung der Minsker Vereinbarungen eine heftige Provokation. Der Entführte ist übrigens noch immer an unbekanntem Ort verschlepp(t (weitere Info).

Und noch unmittelbar davor nahm der Beschuß der Kiewer Militärs, inzwischen mit 152mm-Artillerie und türkischen bewaffneten Import-Drohnen ausgerüstet, massenhaft zu. Die Kiewer Seite schert sich also längst praktisch keinen Jota mehr um die Minsker-Vereinbarungen und tat das offenbar nie.

Der jüngst herausgegebene UNO-Bericht zum Bürgerkrieg in der Ukraine (vgl. hier) verdeutlicht, wer dort im Donbass Angreifer und wer Opfer ist. Dieser Bericht muß einräumen, daß inzwischen achtzig Prozent der im Zuge dieses Konflikts getöten Personen aus der Zivilbevölkerung der beiden Donbass-Republiken stammen. Von Seiten der OSZE, gewiss keine Russland freundliche Einrichtung, mußte man ebenso inzwischen in einer Serie von Einsatzprotokollen von Visiten der Frontlinie einräumen, daß die ukrainische Seite eine Art Drohnenfeldzug gegen den Donbass, aber auch gegen die von allen Minsker Vertragsseiten vereinbarte Aufklärungstätigkeit von OSZE-Drohnen an der Trennlinie unternimmt. Zwischenzeitlich waren von denen so viele abgeschossen bzw. fluguntauglich gemacht worden, daß die Vertragsstaaten der OSZE neue spendieren mußten.

Von all dem, seit dem Maidan-Putsch von 2014, verlautbarte die Merkel-Regierung nichts Substanzielles und boykottiert bis heute jene Medien und Individuen, die diese eigene lügenhafte selektive Wahrnehmung nicht akzeptieren wollen. Das war der Regierung Merkel nicht peinlich und es sieht leider so aus, als würde auch die neue ‚Ampelkoalition‘ die skrupellose Unterstützung des ukrainischen Regimes fortführen.

Bei Selenski ließ er sich 2020 einschwören, in Donezk oder Lugansk war er nicht.

Der Grüne Habeck hatte sich ja bereits mit Selenski vor Ort angefreundet und die Grünen sind ja ohnehin in die Rolle der neuen russophoben ‚Ostlandritter‘ geschlüpft. Dies ganz sicher zum Nachteil der meisten Ukrainer, aber in Übereinstimung mit den transatlantischen Freunden der Grünen vor allem in Washington.

Die Menschen im Donbass und in den meisten Landstrichen vor allem der russischsprachigen Ukraine dürften die Worte des russischen Außenministers Lawrow, nach denen es mit der NATO allein gestützt auf Diplomatie nicht weiter gehen könne (vgl. hier), mit gemischten Gefühlen bewerten. Es dürfte dort wohl eine Mehrzahl derer geben, die zumindest für die derzeit noch ukrainischen Oblaste Donezk und Lugansk den Anschluß an die Russische Föderation wünschen und dann würde man ja sehen, was Kiew sich noch erlauben wolle. Auch wird dort erwartet, daß die Donezker und Lugansker Militärs von der russischen Seite deutlich mehr Unterstützung erhalten als es gegenwäritg der Fall ist.

Unsere Initiative ‚Frieden mit Russland‘ ruft dazu auf, die politische und die humanitäre Unterstützung für #ZukunftDonbass‘ (vgl. hier)  zu verstärken und wir bitten um Spenden jeder Art.



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