Erfreulich: RT-Live ist online

Endlich ist es soweit: RT-Live, der Internet-Kanal aus der Medienfamilie von RT.de ist online erhältlich. Auf deutsch, 24 Stunden am Tag, sieben Mal die Woche, mit Programmvorschau und eingeblendeten ‚Breaking News‘.

(Aktuell wohl nur erreichbar via Telegram-Kanal „RT-Live“).

Geplant war ursprünglich ein TV-Kanal von RT.de. Aber zuerst wurde der Gründungsfirma hier in der Bundesrepublik mit Sperrung der Geschäftskonten gedroht, dann die Erteilung einer Sendelizenz in Deutschland verweigert und schließlich wurde Druck auf Luxemburg ausgeübt, um dies auch dort zu verhindern. Dieser Tage dann wurde die Ausstrahlung vonn RT-Live via ‚Eutelsat 9G‘ per Satellit unterbunden.

Es steht außer Frage, daß derartige Dramaturgie ohne das Dazutun der Regierung Merkel sowie inzwischen auch der Regierung Scholz nicht denkbar ist, auch wenn dies, wie im Fall der Abschaltung von RT.de aus dem YouTube/Google-Streaming, von den deutschen Behörden in Abrede gestellt wird. Vgl. hier auf der website unter „Der Fall RT.de…“

Es hatte RT.de bei YouTube/Google eine Verbreitung mit regelmäßig gut einer halben Million Besuchern erreicht – mit steigender Tendenz. Kann es sein, daß den führenden Medienhäusern samt ihrer führenden transatlantischen Strömung in der neuen Bundesregierung so ein bißchen die Muffe geht ? Sie befürchten doch augenscheinlich, daß es bei den bis über die Ohren gegenderten Deutschen*nnen doch mal ‚klick‘ macht und daß diese dann auch merken, die führenden Le­itmedien wollen doch nur die westliche Wertegemeinschaft ungefährdet lassen, also müssen deren seltsame Wahrheiten über allem stehen.

Jetzt also erst einmal nur die online-Version in bewegten Bildern. Immerhin.

Was wüßten wir denn über die Hintergründe im Prozess um den sog. ‚Tiergartenmord‘ dieser Tage ? In dessen Folge war auf Initiative der Bundesanwaltschaft ein beschuldigter russischer Staatsbürger ohne individuellen Schuldnachweis vom Berliner Kammergericht glatt zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Hätte nicht RT.de über die letztlich politische Substanz dieses Urteils berichtet, würden wir noch immer glauben, die Justiz hier handele nach dem Prinzip „im Zweifel für den Angeklagten“.

Was wüßten wir denn über die angebliche Energiekrise und die dafür angeblich Schuldigen in Gestalt von ‚Gazprom‘ und womöglich Herrn Putin als oberstem Entscheider selbst ? Daß die russischen Vetragspartner ihren Teil des Vertrages in Form vom Gaslieferungen zu 100 Prozent erfüllt und sogar noch um fast zwanzig Prozent übertroffen haben, hat uns RT.de haarklein berichtet und dabei bestätigend Vertreter westeuropäischer Handelsunternehmen zitiert. Hätten wir uns auf die deutschen Leitmedien verlassen, würden wir noch immer wie Frau Baerbock mädchenhaft herumhampeln und über das böse Spiel der Russen ganz ohne Faktenbasis herumplappern.

Was wüßten wir über die Friedensbereitschaft des Wertewestens, wenn RT.de nicht unermüdlich dessen Aufrüstung an der russischen Westgrenze beschrieben würde, wenn regierungsoffiziell hierzulande bis heute über die Verbrechen der terroristischen Soldateska und des Selenski-Regimes in der Ukraine geschwiegen wird ? Was wüßten wir darüber, daß die NATO das Schwarze Meer inzwischen zu einem ‚Manövergebiet‘ in Permanenz umgewandelt hat ? Wie könnten wir über Krieg und Frieden und wie sich die Problemlage heute darstellt ohne die Berichte von RT.de objektiv urteilen ?

Also wünsche ich RT-Live alles Gute und uns allen viele interessante und gut gemachte Berichte jetzt eben auch in bewegten Bildern. In froher Erwartung verbleibt.

Frank Braun, Aktiver in der Initiative Frieden mit Russland

 

Nach dem Verbot von RT.de durch die Europäische Kommission überarbeitet am 08.03.22 mit neuer provisorischer Mobil-Empfangsadresse



Kategorien:Aktuelles