Kundgebung in Hannover: Schluß mit der Russophobie !

„Путин – президент мира“

Als während der Kundgebung auch mehrfach ukrainische Krakeeler stören wollten und sich dabei als tumbe Ignoranten darstellten, kam aus der Mitte der Kundgebungsteilnehmer mehrfach und durchaus selbstbewußt dieser Ruf: „Putin – der Präsident des Friedens“ !

Überhaupt kann man gerade den russisch-sprachigen Teilnehmern der Protestkundgebung am 26.06. am Opernplatz in Hannover gegen Russophobie und weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ein überzeugendes Selbstbewußtsein nicht absprechen. In vielen Gesprächen konnten wir von der Initiative ‚Frieden mit Russland‘ hören, wie genau sie die Entwicklung in der Ukraiane seit 2014 verfolgt hatten, den Ukronazi-Terror, den Genozid gegen die Menschen im Donbass. Man konnte auch hören, was diese russisch sprachigen Menschen gerade hier erleben müssen – russophobe Hetze und Gewalt in Schule und Kita, selbst gegen ihre Kinder. Hetze in den lokalen Medien und dabei v.a. der Rundfunkanstalten um den NDR herum.

Auch wenn die erwartete Anzahl bei der Kundgebung weit unter den Erwartungen der Organisatoren blieb, so setzte diese Aktion mit etwa 150 Teilnehmern doch wichtige Akzente für ein friedvolles, öffentliches Leben in der Stadt Hannover.

Die Gegenveranstaltung, zeitversetzt in dreihundert Metern Entfernung, konnte dagegen überhaupt keine Akzente für ein friedliches Zusammenleben setzen. Grüne, Sozialdemokraten, einge DGB-Funktionäre und Antifa („Transatlantifa“) konnten lediglich enttäuschende fünfhundert Personen mobilisieren und diese mußten sich platte Pro-Ukraine und Pro-NATO Wortbeiträge anhören, die alle auf eines hinausliefen: Die eigene weiße Wut soll bewirken, den Krieg in der Ukraine weiter zu intensivieren. Sie wollen offenbar den letzten Ukrainer für irgend einen „freien Wertewesten“ opfern und kommen dabei nicht auf die Idee, daß die NATO-Offensive gegen die Russische Föderation seit 2014 Urheber der ganzen Krisensituation ist. Diese Art Verstiegenheit macht dumm, und läßt sie geradezu zu Propagandisten des wirtschaftlichen Niedergangs der Bundesrepublik werden, u.a. weil sie sich, ganz und gar nicht originell, als Beschwörer einer Politik des „solidarischen Frierens gegen Putin!“ verschrieben haben, statt zusammen mit der russischen Community den Kriegstreibern in Arme zu fallen.

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In unserer Unterstüzung für diese Kundgebung erklärten wir:

Unsere Initiative ruft alle friedliebenden Menschen in der Region Hannover auf, die Protestkundgebung und Demonstration der russisch-deutschen Gemeinschaft gegen russophobe Gewalt und für ein friedliches Zusammenleben hier zu unterstützen.

Kommt alle am Sonntag, dem 26.06., ab 11 h zum Trammplatz vor dem Neuen Rathaus und zeigt eure Solidarität mit den russisch stämmigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern.

Während Kanzler Scholz und seine kriegsgeilen Kabinettsmitglieder, speziell Baerbock und Habeck, alles tun, um die Ukraine buchstäblich bis zum letzten Mann für die NATO im Ukrainekrieg sterben zu lassen, während sie immer weiter schwere Waffen liefern und den wirtschaftlichen Niedergang unseres Landes tugendhaft als ‚Frieren und Hungern gegen Putin‘ verkaufen wollen, kühlen NATO-Aktive der besonderen Art ihr Mütchen an der russischen Gemeinde und ihren Repräesentanten hier. Das sind nicht nur offene AnhängerInnen der Ukronazis (Asow, Aidar usf.) , da sind auch manche Anhänger der Grünen und aus dem Antifa-Milieu dabei.

Hier in Hannover konnte man z.B. hören, daß russisch-stämmige Beschäftigte bei der Üstra (Verkehrsbetriebe in Hannover) postalisch und auch physisch bedroht wurden. Den Menschen, die hierzulande Verständnis für die harte Reaktion der russischen Föderation äußern, nach all dem, was die Leute im Donbass seit 2014 an Terror seitens der offiziellen Ukraine und der NATO erfahren haben, wird hier mit Polizei und Staatsanwaltschaft gedroht.

Dagegen haben sich vor kurzem russische Gemeinschaften hier endlich bundesweit zu einer Interessensgemeinschaft zusammengetan. Sie wollen sich.die russophobe Gewalt nicht mehr gefallen lassen. In ihrer Pressemitteilung vom 21.06. heißt es:

Leider ist es eine Folge des anhaltenden Kriegs in der Ukraine, dass es in Deutschland zu massiven Anfeindungen gegenüber unseren russisch sprechenden Mitbürgern kommt. Wir stellen eine große Diskriminierungswelle fest: Mobbing, Drohungen, Belästigungen und sogar physische Gewalt sind mittlerweile auf der Tagesordnung, obwohl in unserem Staat unter Strafe gestellt.
Daher haben wir aus Sorge um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft am 21.06.2022 die „Vereinigung zur Abwehr der Diskriminierung und der Ausgrenzung Russlanddeutscher sowie russischsprachiger Mitbürger in Deutschland“ (VDAR) gegründet und werden den Verein im Vereinsregister eintragen lassen.
Unser Verein wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Russophobie im Lande vorgehen. Betroffene erhalten Beratung und Unterstützung. Wir werden uns gegen jeden wenden, egal ob Bürger oder Amtsträger oder Politiker, wenn durch deren Handeln der Zusammenhalt unserer Gesellschaft in Frage gestellt wird.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Wir sehen uns am Sonntag, dem 26.06. zur Unterstützung dieses Ansinnens.

Es wird dort wohl auch eine Art anti-russische und pro-NATO Gegendemo geben. Deshalb gilt es, vor Ort diszipliniert zusammen zu bleiben und sich nicht provozieren zu lassen.



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