Getanzte Völkerfreundschaft statt Kriegshetze – zweites deutsch-russisches Freundschaftsfest im hannoverschen Herbstwald

Im zweiten Jahr des NATO-Stellvertreter-Ukraine-Krieges gegen Russland war für uns von der Initiative Frieden mit Russland ganz klar, dass es eine Neuauflage des Druschba-Festes von 2023 geben musste – als Sammelpunkt für alle, die wie wir die dringende Notwendigkeit verspüren, einen Kontrapunkt zum Kriegskurs der deutschen Zeitenwende-Regierung zu setzen.

In diesen Zeiten, in denen die aggressivsten NATO-Kriegstreiber immer unverhohlener für den Beschuss von russischem Boden, russischer Infrastruktur und russischen Zivilisten hetzen, um angesichts der absehbaren militärischen Niederlage des NATO-hörigen Regimes in der Ukraine den Krieg mit einer „Flucht nach vorn“ zu verlängern oder eine Eskalation zu provozieren, in Zeiten, in denen die Bundesregierung obendrein der Stationierung von atomwaffenfähigen US-Langstreckenraketen in Deutschland zugestimmt hat, die ebenfalls Ziele tief in Russland treffen können und sollen und damit Deutschland der Gefahr aussetzen, selbst zum Kriegsschauplatz zu werden, fanden wir es unverzichtbar, ein Zeichen zu setzen gegen diese Kriegs-Agenda.
Während die deutsche Bevölkerung über die Massenmedien psychisch „kriegstüchtig“ gemacht werden soll, wollten wir mit Menschen zusammenkommen, die wie wir sagen: Nicht in unserem Namen!

Mit unseren Freunden aus der norddeutsch-russischen Community, die wir 2022 bei deren Kundgebung gegen Russophobie auf dem Opernplatz kennengelernt hatten und mit denen wir im Jahr 2023 ein erstes deutsch-russisches Freundschaftsfest auf die Beine gestellt hatten, beschlossen wir, uns der hemmungslosen Hetze gegen Russland und alles Russische mit einem zweiten gemeinsamen Fest entgegenzustellen. Wir wollten den Menschen mit russischen Wurzeln und Verwandten zeigen, dass es neben den Kräften, die Deutschland rücksichtlos in den Krieg gegen Russland treiben, um damit Profit zu machen, auch Menschen in diesem Land gibt, die für Frieden, gute Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen unseren Ländern sind und sich auf verschiedenen Wegen nach Kräften dafür einsetzen.

Zu zeigen, dass sie die antirussische Kriegshetze nicht mittragen, sich im Gegenteil gegen ein „kriegstüchtiges“ und für ein friedensfähiges Deutschland einsetzen, war dann auch das erklärte Ziel, mit dem viele der rund 120 Gäste Mitte Oktober zum Waldschlösschen im Ricklinger Forst in Hannover kamen. Der Vermieterin, die uns ihren schönen Café- und Biergarten zur Verfügung stellte, während etliche andere Betreiber ihre Örtlichkeiten aufgrund des russlandfreundlichen Charakters des Festes bzw. unserer Initiative vor uns verschlossen, sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt! Gegen eventuellen Oktoberregen rüsteten wir uns mit zwei großen Bierzelten, die für die Überdachung der Außenbestuhlung auf der Holzterrasse des Kaffeehauses sorgten, Licht- und Soundanlage des Unterhaltungskünstlers wurden unter einem separaten Pavillon aufgebaut, doch auch auf die Freiluft-Tanzfläche fiel glücklicherweise an diesem Festtag kein Tropfen Regen.

Auf unsere Nachfrage gaben viele der Gäste an, sie seien angelockt worden von der Aussicht, Gelegenheit zu einem Tänzchen zu russischer Musik zu bekommen – und dabei in Kontakt zu kommen mit Gleichgesinnten, die mit ihrem Kommen ebenfalls für den Frieden eintreten wollten. Viele haben sich ins Zeug gelegt und leckeren Kuchen, Salate und auch warmes Essen als Spende für das Festbuffet zubereitet und mitgebracht, sodass eine optisch wie geschmacklich bunte Vielfalt für das leibliche Wohlsein der Feiernden zustande kam, besonders gut kamen der traditionelle Fleischtopf Plov und die Schaschlik-Grillstation an.

Bei der Eröffnungsrede stellte Anke Wittkopp für unsere Initiative Frieden mit Russland fest, dass das Herbstfest an und für sich als ein politisches Statement zu sehen sei, dass ganz klar gegen den Kriegskurs der „Zeitenwende-Agenda“ stehe – und für das genaue Gegenteil, nämlich für eine gelebte Annäherung zwischen Menschen, die für Frieden, gute Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen unseren Völkern und Staaten sind!
Die Vertreterin der deutsch-russischen Seite schloss sich ihr mit den Worten an: „Trotz aller Schwierigkeiten und Hindernisse hört die deutsch-russische Freundschaft nicht auf. Unsere Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft verlieren wir nicht. Diese Veranstaltung, die der Freundschaft zwischen Deutschland und den Völkern der ehemaligen Sowjetunion gewidmet ist, ist ein wichtiges Ereignis.“

Anschließend hatten die Gäste, die teilweise mehrere hundert Kilometer zurückgelegt hatten, bei Musik und Gesang von Anatoly Grabezhov die Gelegenheit, erste (Tanz-) Schritte aufeinander zuzugehen oder bereits geschlossene Freundschaften weiter zu vertiefen.
Der begnadete Entertainer Anatoly hatte bereits unser Druschbafest im vergangenen Jahr musikalisch gestaltet und bot auch dieses Mal wieder so leidenschaftlich wie gekonnt Stücke aus dem Fundus des Großen Vaterländischen Krieges und anderes russisches Liedgut dar, dass sich die Tanzfläche schnell füllte.

Bis zum Festende um 21 Uhr wurde mitgesungen, zusammen getanzt, getrunken, gegessen, geredet und gelacht, wurden Meinungen und E-Mail-Adressen ausgetauscht und diverse Ideen für zukünftige Veranstaltungsformate und andere Zusammenkünfte diskutiert.

Auf dass wir noch viele Gelegenheiten schaffen, unter einem friedlichen Himmel zusammenzukommen – entgegen jeder Hetze in Eintracht und Freundschaft!



Kategorien:Aktuelles

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