Kein Aufmarschgebiet für US-/NATO-Kriegsmanöver !

Auf dem Weg zur neuen Ostfront?

Noch bis in den Mai hinein führen die USA und NATO-Staaten ein Großmanöver transatlantischer Mobilmachung durch. „Defender Europe 2020“ soll eine Invasion von 20.000 US-Soldaten mit sich bringen. Dieser Aufmarsch wird dann im Folgenden verstärkt durch die bereits an der russischen Westgrenze stationierten etwa 17.000 NATO-Soldaten. Das ist damit der größte Aufmarsch seit Ende des „Kalten Krieges“ in Europa !

Dieser Tage in Bremerhaven, ein spezielles ‚Care-Paket‘ aus den USA.: Einer von einigen hundert angeblich unzerstörbaren Panzern der Marke ‚Abrams‘, die dort anlandeten. (Bild: Vormschlag/Arbeiterfotografie)

Noch bis in den Mai hinein führen die USA und NATO-Staaten ein Großmanöver transatlantischer Mobilmachung durch. „Defender Europe 2020“ soll eine Invasion von 20.000 US-Soldaten mit sich bringen. Dieser Aufmarsch wird dann im Folgenden verstärkt durch die bereits an der russischen Westgrenze stationierten etwa 17.000 NATO-Soldaten. Das ist damit der größte Aufmarsch seit Ende des „Kalten Krieges“ in Europa !

Das Manöver ist ausgewiesenermaßen gegen Russland gerichtet. In kurzer Zeit sollen die US-Verbände mit Panzern und Soldaten quer durch Europa v.a. durch Deutschland und Polen an die russische West-grenze verlegt werden. Für die Erhöhung militärischer Mobilität baute und baut die EU mit 6,5 Milliarden Euro Straßen und Brücken in Richtung russischer Westgrenze „kriegsver-wendungsfähig“ aus.

Das ganze Unterfangen findet genau 75 Jahre nach Niederschlagung des deutschen Faschismus statt. Die damalige Sowjetunion allein hatte am Ende 27 Millionen Kriegstote zu beklagen. Nun geht es also wieder an diese Ostfront, dieses Mal geführt durch die NATO. Diese hat ja mit ihrem Vorrücken an die russische Westgrenze bereits 2014 die Ukraine in einen Frontstaat verwandelt, im Donbass einen militärischen Dauerkonflikt provoziert und die Wende zu einer direkten Konfrontation herbeigeführt. In dieser Zeit haben mehr als 10 Mio. Ukrainer das Land verlassen.

Auch aus den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen wandern immer mehr Menschen aus, andererseits wird dort immer mehr NATO-Personal und allerhand militärisches Material angehäuft. In Polen und Rumänien werden bald Raketenstellungen errichtet sein, die Mittelstreckenraketen auch mit atomarer Bestückung aufnehmen können. Und jetzt soll Deutschland wieder das Aufmarschgebiet für einen Feldzug gegen Russland abgeben ?

„Bei Krieg gegen Russland beträgt die Opferquote bei der Bundeswehr vier Prozent pro Brigade und Tag.“ (aus ‚loyal-Das agazin für Sicherheitspolitik“, 12/2019).

Diese eiskalte Kalkulation von Herrn Generalarzt Dr. Bruno Most, stellv. Kommandeur im Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung, läßt dabei die Opfer unter der Zivilbevölkerung außen vor. Er konnte oder wollte bei seinem Vortrag auch nicht darlegen, wo denn dann diese Massen von Kriegsopfern krankenversorgt werden sollen.

Defender Europe 2020″ ist ein einziger Affront gegen die Russische Föderation. Es provoziert geradezu Gegenreaktionen der russischen Seite, auch wenn diese anders als die USA einen eigenen auch atomaren Erstschlag per Gesetz ausgeschlossen hat.

Gleichwohl bleibt sicher: Im Ernstfall werden die Russen ihre Heimat mit Zähnen und Klauen verteidigen, wie wir aus der Geschichte wissen sollten. Ein atomarer Konfliktfall in Europa kann von niemandem ‚gewonnen‘ werden. Daher gilt für uns:

Nein zu den US-/NATO-Kriegsmanövern – ja zu Frieden, Entspannung und Abrüstung ! Frieden mit, nicht gegen Russland !


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