Die USA wollten die Deutschen schon immer gegen Russland aufbringen

Der schweizer Oberst Jaques Baud, ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter bei der UNO und der OSZE, hat in einem ausfühlichen Interview der schweizer Zeitschrift „Zeitgeschehen im Focus“ seine Sicht auf die Situation in der Ukraine dargestellt.

Die sehr kenntnis- und faktenreichen Ausführungen beleuchten auch die historische Entwicklung, die zu dem jetzigen Krieg geführt haben sowie die Rolle der Ukraine und der Nato/EU. Baud kennt aus seiner OSZE-Tätigkeit in der Ukraine die Situation dort sehr genau.

Wir möchten die detaillierte Analyse, die sich in ihrer Sachlichkeit wohltuend von der derzeitigen einseitigen Berichterstattung in unseren Medien unterscheidet, unseren Lesern nicht vorenthalten und empfehlen dringend sich ihrer anzunehmen. Im Interview heißt es auszugsweise:

Frage: Sie sind ein Kenner der Situation in und um die Ukraine. Ihre berufliche Tätigkeit brachte Sie in die aktuelle Krisenregion. Wie nehmen Sie das Geschehen wahr?
Baud: Es ist verrückt, man kann sagen, es herrscht eine regelrechte Hysterie. Was mir auffällt und was mich sehr stört, ist, dass niemand die Frage stellt, warum die Russen einmarschiert sind. Niemand wird einen Krieg befürworten, ich sicher auch nicht. Aber als ehemaliger Chef der «Friedenspolitik und Doktrin» des Uno-Departements für friedenserhaltende Operationen in New York während zwei
Jahren stelle ich mir immer die Frage: Wie ist man zu diesem Punkt gekommen, Krieg zu führen?“

Das gesamte Interview findet sich  hier im Original.



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