Ist es Sehnsucht des Westens nach eigenem Untergang ?

„So geht es !“, werden sich die Damen und Herren des europäischen ‚freien Wertewestens‘ noch vor Jahresfrist gegenseitig schulterklopfend gesagt haben. So können wir unter dem Schutzschild von USA und NATO trotz angekündigter russischer Gegenwehr, freilich in Gestalt von deren Abrüstungsvorschlägen („russische Rote Linien“), weiter nach Osten rücken und denen unseren Hunger nach Rohstoffen nahe bringen. Und auch, daß dieser Hunger mit Sanktionen einhergehen wird, wenn er nicht befriedigt wird. Und auch, daß NATO und EU eigentlich und schon per se ganz friedich sind …

Und dann machten die Herrschaften kurzerhand ‚tabula rasa‘ auf dem Gebiet der Infomationsquellen, blockierten vor allem die russischen und versprachen denen, die Verständnis mit dem Kreml haben, eine veritable Strafverfolgung.

Dann schickten sie ihre Außenministerinnen, Frau Truss (UK) und Frau Baerbock vor, die entweder ausdrücklich ungebildet oder einfach nur mädchenhaft hampelnd und nichtssagend in Moskau aufliefen, liessen sie dümmlich provozieren und wunderten sich, daß die russische Seite so etwas gar nicht anders interpretieren konnte als demonstrativer Gesprächsunwillen.

Dann schickten sie, die aufgeklärten Europäer also, die Regierungschefs Macron und Scholz, lassen sie vollpfostenmäßig weiter provozieren (Scholz: „..sie immer mit ihrem Genozid…“) und wunderten sich hernach, daß spätestens dann der Kreml endlich die Faxen dicke hatte:

Odessa 2014, damit reussierten die Ukro-Nazis: Das Gewerkschaftshaus mit den darin Geflüchteten wurde in Brand gesetzt. Werden die Täter jetzt bald erwischt und geschieht endlich Sühne ?

Nach acht Jahren, des Beschusses der beiden ethnisch-russischen Volksrepubliken, nach acht Jahren ungezügelten Nazi-Terrors in der Ukraine, nach all diesen Tötungen und Verletzungen, weil von den deutschen und französischen Garanten des Minsker-Abkommens alles gedeckt wurde, nach all dem blieb der russischen Föderation gar keine andere Wahl als durch die Anerkennung der Volksrepubliken Donezk und Lugansk und einer Beistandsvereinbarung per Staatsvertrag klare Verhältnisse zu schaffen. Es mußte die Mordlust der ukrainischen Soldateska wenigstens begrenzt werden.

Wie allerdings zu erwarten war, folgte die Angriffswelle des bereits lange vorher an der Trennlinie präsenten ukrainischen Militärs gegen eben diese Volksrepubliken sofort. Selenski und seine Nazi-Horden, die Hauptstützen seiner Macht, wollten den Donbass wohl einfach überrennen und wollten töten, wen sie da treffen.

Es sieht unter diesen Bedingungen nicht so aus, als hätte die russische Föderation da in diesem schmalen Zeitfenster überhaupt noch andere Optionen gehabt als jene einer gründlichen militärischen Konfrontation. Angriffskrieg? Keinesfalls! Eher schon prophylaktische Verteidigung in Vorwegnahme der auf Vernichtung orientierten ukrainischen Frontstellung gegen den Donbass und auch die Krim.

Übrigens: Die Westeuropäer wunderten sich ebenfalls darüber, daß die russ. Föderation plötzlich auch den Rückbau der NATO zum Status von 1997 forderte und daß die Ukraine oder Georgien keineswegs in die NATO aufgenommen werden dürften. Plötzlich? Nun, die russische Seite verlangte dies, wie bekannt sein müßte, schon sehr lange und sehr geduldig, freilich ohne Erfolg und ohne im ‚freien Wertewesten‘ Gehör zu finden.

Es folgte das enorme geifernde Aufplustern der Westeuropäer. Und zwar jenes Aufplustern, welches gerade nicht Ausdruck selbstkritischer Reflexion ist, sondern eben eher Ausdruck eigener elitärer Willensbehauptung. So verkündeten sie dann eine Vielzahl von Sanktionen gegen Russland, v.a. beim Waren- und Handelsverkehr, und glaubten nicht beachten zu müssen, wie weit die europäischen Volkswirtschaften selbst davon betroffen sein würden.

Und: Sie gingen stillschweigend davon aus, daß ihre Bevölkerungen diesen irren Kurs dann auch mitmachen. „Wir“, äußerte Frau Baerbock in einer anmaßenden Pose bei ihrem Besuch in Kiew, „wollen sogar sehr große einschneidende Opfer bringen, um die Ukraine weiter zu unterstützen“. Wir? Und für welche Ukraine? Jene der Oligarchen oder der Ukro-Faschisten etwa, die sich, um ihrem Untergang zu entgehen, heute die flüchtenden Zivilisten massenhaft als Geiseln und lebende Schutzschilder nehmen ?

Neulich an der A4 bei Köln und hoffentlich dann verstärkt. Der Kriegskurs der Bundesregierung kostet Existenzen.

Mit den „einschneidenden Opfern“ von Frau Baerbock ist es so eine Sache. Über die Verknappung von Erdgas und Öl und die damit verbundenen Einschränkungen gerade der sozial Schwachen hierzulande ist schon einiges geschrieben worden. Der Import dieser Rohstoffe wird bei uns in Deutschland mindestens auf absehbare Zeit eine große Rolle spielen. Sollte aber die russische Seite in diesem derzeitigen europäischen Konfliktfeld spiegelbildilch wie der Westen reagieren dann steht uns einiges bevor, was eine dummdreist labernde Person wie Frau Baerbock gar nicht verantworten kann.

Zur Erläuterung dessen hier die Meldung in einigen russischen Medien, wonach der stellvertretende russischen Außenministers Rjabkow umfangreiche Sanktionsgegenschläge gegen die Europäische Union angekündigt hat .Vgl. dazu „Russland ist bereit zu einem Energiekrieg“.

Das politische Credo von Frau Baerbock und Frau von der Leyen: Ihr Märchen von der max. 18°C warmen ‚Volksgemeinschaft‘

Wir wollen in diesem Zusammenhang auf eine Analyse von Dagmar Henn verweisen, die den verantwortlichen Kalten Kriegern im Lande unter „Der kommende Kollaps: Die deutsche Mätresse bei der Grablege des US-Fürsten“  eine Menge Details zur Illustration nennt, die zusammen genommen den Eindruck begründen, da schießen sich welche ins eigene Knie! oder entwickeln eine Sehnscht nach dem eigenen Untergang.

Und wenn wir diese Sehnsucht unbeachtet lassen, dann dürfte im Resultat nämlich auch unsere eigene, sehr große und existenzielle Krise unausweichlich sein. So friedensbewegt wir auch sein mögen.

Schließlich noch eine weitere feinsinnige Wortmeldung zum gegenwärtigen kriegsgeilen Politikkonzept des Westens. Wolfgang Bittner beschreibt für die NachDenkSeiten unter „Corona – Krieg – Räson“ wie Spießer und Krämer Politik machen.

RT.de meldet fortlaufend in einem Live-Ticker…



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