Reiseberichte: Nazis, Korruption, Krieg und Hoffnung?

Der Journalist Thomas Röper, Anti-Spiegel.ru, den wir auch hier in dieser website regelmäßig zitieren, befindet sich aktuell auf einer Reportagetour durch die Südostukraine und Donezk. Wir geben hier, soweit als möglich seine Reisenotizen wieder, die er täglich verfaßt und über seine website verbreitet. Wir versprechen, diese Berichte sind äußerst interessant.

Reise nach Süd – Donezk:

Wolnowacha – 10.04.22

Mariupol – Erster Tag – 11.04.2022

Zweiter Tag – 13.04.2022 – Das Grauen von Mariupol

Besuche im Donbass:

Donezk – Erster Tag – 28.03.22    

Donezk- Zweiter Tag – 29.03.22

Besuche in der Südukraine:

Erster Reisetag 17.03.22   Zweiter Reisetag,18.03.22

Die gleiche Reise, aber Berichte anderer Journalisten

Ich verschicke u.a. diese Berichte wie vieles andere mehr über den Konflikt in der Ukraine auch in meinen Bekanntenkreis und höre von dort immer wieder ungläubig, „das habe ich so nicht gewußt, davon hätte ich doch hören müssen“. Muß man davon hören, wenn man nur die Tagesthemen, ZDF-heute oder n-tv als Info-Quelle hat ?

Speziell, wenn auf das Nazi-Regime dort in der Ukraine die Rede kommt, so gibt es bestenfalls eine Reaktion wie „das glaube ich so gar nicht im einzelnen“. Natürlich, gegen ‚Glauben‘ ist kein Kraut gewachsen …

Aber auch Menschen, die sich als kritisch sehen, machen alle Augen zu, wenn einer wie Halb-Welt-Klitschko aus Kiew mit treudoofen Dackelblick Unschuld mimt. „Das da ist gar kein Faschismus“, sagen sie, die kritischen Zeitgenossen, obwohl sich ein erheblicher Teil der Parlamentsströmungen der Ukraine „national-sozialistisch“ nennt und unter denen wiederum ein bedeutender Teil sich glatt in die Traditionslinie eines Nazi-Kollaborateurs und Hitler-Verehrers wie Bandera stellt.

Und wenn einer im ukrainischen Führungs-TV vor einem Porträtbild der Nazi-Größe Adolph Eichmann Werbung für das Töten russischer Kinder macht als angeblich profunde Methode, die Russen auszurotten, frage ich mich, wie weit sich dies wohl und in welcher Form in den Lebensalltag der einfachen Menschen in der Ukraine festsetzt. Zumal, das Töten der ethnischen Russen im Donbass ja schon acht Jahre anhält.

Kurz: eine Menge Leute haben sich vor dem regierungsoffiziellen Propaganda-Furor hier erstmal weggeduckt. Viele von denen, speziell in den Medien, haben dann auch ‚abgeschworen‘ ohne ein Fünkchen Respekt vor den Fakten. Aber die haben sie ja nicht zur Kenntnis genommen. Röpers Reiseberichte bieten die Chance, das zu korrigieren.

RT.de meldet fortlaufend in einem Live-Ticker…

Dieser Beitrag wurde am 14.04. zuletzt aktualisiert.



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